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Aero 30

 


Ročník výroby

Počet vyrobených ks

Max. rychlost

Cena

1934 - 1947

7780

100 km/hod

 24 750 - 39 000 Kč

 


Als in der Zuckerfabrik Vysočany die Zuckerfabrikation eingestellt wurde, verwandelte sich die Zuckerfabrik in ein fruchtbares Milieu für zahlreiche Konstrukteure. Die Fabrik Avie startete hier ihren Flugzeugbau, J.F. Koch schuf seine Motorräder, und hier sollte auch der Wagen entstehen, der später zum Vorbild des langjährig populären Wagens, nämlich dem Aero 30, wurde. Zufolge einer Quelle hat ihn ein Schmied aus ČKD, Herr Kolínský, geschaffen, der hier den Wagen in einer provisorischen Garage baute. Und da sollte er Josef Bašek treffen, der mit seinen Konstruktionskenntnissen und mit der Ausarbeitung der Zeichnungen als Konstruktionsunterlagen beigetragen hat. (Nach anderen Quellen sollte Josef Bašek seinen Entwurf des neuen Wagens in die Werkstatt seines Schwägers, Herrn Vilímek, bringen und Herr Kolínský sollte sich "nur" als Mechaniker beteiligen). Ende 1933 haben aber beide das fertige Prototyp Herrn Kabeš aus der Flugzeugfabrik Aero vorgeführt. Der Wagen war produktionsbereit und im Jahre 1934 wurde er am Autosalon vorgeführt. Auf diese Weise wurde die Automobilfabrik Aero zur dritten und auch letzten Firma bei uns, die zum Frontantieb übergegangen ist, dessen Vorteile den Dreisigern ihre Kvalität und Beliebtheit unter den Motoristen verliehen hat. Zum großen Erfolg des Wagens hat auch seine elegante Karosserie, deren Aussehen von Herrn Voříšek stammt, beigetragen. Das junge Fabrikmanagement setzte auf progressive Elemente im Wagenbau, aber auch die Wahl des Zweitaktmotors bezeugte, daß es zahlreiche Erfahrungen aus der "Halbliter"-Erzeugung genützt hat. Die vorzügliche und progressive Konstruktion des Wagens hatte dem Herrn J. Bašek den Posten des Direktors der Automobilabteilung der firma Aero eingetragen.


 


Den Antrieb des "Dreisigers" besorgte der bewährte wassergekühlte Reihenzweitakter mit einem Inhalt von 998 ccm. Wie bei den ersten Einzylindern mit Bohrung 85 und Hub 88 mm. Mit der Verdopplung stieg aber die Leistung auf 28 HP. Die Kühlung war bei der Serienausführung eine Selbstumlaufkühlung, also Thermosiphon. Die Zündung mit Baterie und Strom 6 V. In Standardausführung wurde ein Dreiganggetriebe mit einem Rückwertsgang geliefert, es wuden aber auch einige (etwa 25) Vierganggetriebekasten erzeugt. Die letzten Aero 30 besaßen Synchrongetriebe. Die Vorderachse war eine mit querhalbeliptischen Blattfedern abgefederte Pendelachse und besaß Lenkung mit Zahnstange. Die hintere Pendelachse war mit zwei paralell gelagerten Querblattfedern abgefedert. Diese Wagen wurden mit einem Radstand von 2515 mm bei offenen Wagen oder um 200 mm größerem Radstand bei Limousinen erzeugt. Das Gewicht des Wagens bewegte sich zwischen 850 kg bei offenen Wagen, 910 kg bei Limousinen, bis zu 930 kg bei Roadstern. In einer der ersten Durchführungen war der Dreisiger ein Fünfsitz, sogar mit drei Sitzen vorne und zwei hinten. Im Jahre der Erscheinung des Wagens am Markt betrug sein Preis 23 500 Kč für den offenen Typ und 28 500 Kč für den Typ mit geschloßener Karosserie.